Quick-find keys: Main menu | Secondary index | Page body


Sprachen: Italiano - English - Castellano - Deutch - Français | Version: graphic version - High accessibility - High contrast | Text: small - medium - large
logo Opera del Duomo

Opera della Primaziale Pisana

Main menu


Secondary Index

Body of the page


Eine Idee von Sinopoli

Das Festival geistlicher Musik Anima Mundi wurde 2001 nach einer künstlerischen Idee von Maestro Giuseppe Sinopoli ins Leben gerufen und entwickelte sich durch den fruchtbaren Beitrag des Künstlerischen Leiters M° Sergio Sablich, der 2005 verstarb, zu einer der wichtigsten und namhaftesten festen Veranstaltungen dieser Art auf nationaler Ebene.

Ziel des Festivals ist schon immer gewesen, den Reichtum und die Vielseitigkeit der musikalischen Produktion in Bezug auf das Geistliche zu präsentieren - im weitesten Sinne, nicht nur kirchlich verstanden, sondern auch religiös, spirituell und meditativ - und die Bedeutung der spirituellen Werte für Mensch und Kultur zu bekräftigen.

Grund für den Erfolg der Veranstaltung war die Absicht, Interpreten von höchstem Niveau mit der Ausführung von Werken großer Komponisten zu betrauen. So wurden auf lehrreiche und inspirierende Weise Solisten, Chöre und Orchester aus allen Teilen der Welt, die sich auf dieses Repertoire spezialisiert haben, miteinander konfrontiert. Künstler von internationalem Ruhm wie Riccardo Muti, Zubin Mehta, Nikolaus Harnoncourt, Yuri Temirkanov, Daniele Gatti, Gustav Kuhn, Leopold Hager, Daniel Harding und Mariss Jansons - um nur einige der bekanntesten zu nennen - boten einen Überblick über das Repertoire der großen Komponisten geistlicher Musik, von Palestrina bis Monteverdi, von Bach bis Mozart, von Schubert bis zu Brahms und Mahler, bis zu den Werken der zeitgenössischen Komponisten, die weiterhin die schwierige Suche nach einer Beziehung zum Geistlichen in unserer Zeit bezeugen. 

Seit der 6. Ausgabe 2006 ist der künstlerische Leiter von Anima Mundi Sir John Eliot Gardiner, der mit seinen Ideen die besondere Beziehung zwischen der Musik und der Architektur, die ihr Raum bietet, betont hat. Das Festival, aufgeteilt auf 8-9 Konzerte in den Monaten September und Oktober, findet nämlich nicht nur im unvergleichlichen Rahmen der Kathedrale statt, sondern auch im Camposanto Monumentale und in der stimmungsvollen Atmosphäre des Innenhofs vom Dommuseum.

Im Jahr 2006 ist dem Festival der namhafte "Abbiati"-Preis der italienischen Musikkritik verliehen worden, der Anima Mundi dafür auszeichnete, dass es das immer mehr verbreitete Bedürfnis nach authentischer Spiritualität als Mittel gegen Vulgarität und Oberflächlichkeit zum Ausdruck bringt.  

 











© 2004-2007 Opera della Primaziale Pisana - credits & copyright

| Valid XHTML 1.0! | Valid CSS! | Level Triple-A conformance icon, W3C-WAI Web Content Accessibility Guidelines 1.0